{"id":1225,"date":"2015-10-06T10:28:18","date_gmt":"2015-10-06T08:28:18","guid":{"rendered":"http:\/\/hubertus-rodenbach.de\/?page_id=1225"},"modified":"2016-03-16T09:23:56","modified_gmt":"2016-03-16T07:23:56","slug":"chronik-des-vereins","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/hubertus-rodenbach.de\/?page_id=1225","title":{"rendered":"Chronik des Vereins"},"content":{"rendered":"<div>\n<h1><a href=\"https:\/\/hubertus-rodenbach.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Hubertuswappen_bearb-e1400063740135.gif\">\u00a0<\/a><\/h1>\n<h1><a href=\"https:\/\/hubertus-rodenbach.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Hubertuswappen_bearb-e1400063740135.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-5 aligncenter\" src=\"https:\/\/hubertus-rodenbach.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Hubertuswappen_bearb-e1400063740135.gif\" alt=\"Hubertuswappen_bearb\" width=\"120\" height=\"134\" \/><\/a><\/h1>\n<\/div>\n<h1>Chronik des Sch\u00fctzenvereins \u201eHubertus Niederrodenbach\u201c e.V.<\/h1>\n<p>Die Chronik eines Vereins ist einerseits ein Zahlenwerk mit Daten und Fakten aber andererseits stehen auch Menschen und Gesichter hinter diesem Werk. Und vor allem den Menschen soll in dieser Darstellung \u00fcber 55 Jahre Vereinsgeschichte ein Gesicht gegeben werden.<br \/>\nEs war im Sommer 1959 als 2 junge M\u00e4nner beschlossen, sozusagen in einer Bierlaune, in Rodenbach einen Sch\u00fctzenverein zu gr\u00fcnden. Es waren dies zum einen Karl Kr\u00f6nig, der dann auch der 1. Vorsitzende des Vereins wurde und das f\u00fcr 10 Jahre und der dann sp\u00e4ter Ehrenvorsitzender des Vereins war. Zum anderen war dies der erste Vereinswirt und der Inhaber des noch heute in Rodenbach gut bekannten Caf\u00e9 Thomas, Karl Thomas.<br \/>\nDiese Beiden haben dann f\u00fcr den 22. August 1959 zu einer Gr\u00fcndungsversammlung aufgerufen und f\u00fcr 14 Tage eine Gr\u00fcnderliste ausgelegt, in die sich insgesamt 19 Interessierte eingetragen haben.<br \/>\nDavon ist bis heute noch 1 eingetragenes Mitglied dem Verein treu geblieben: <strong><em><u>Josef Waschinger<\/u><\/em><\/strong><br \/>\nNoch im selben Jahr wurde schon die erste Vereinsmeisterschaft durchgef\u00fchrt; und hier begegnet uns wieder der nun schon bekannte Name:<br \/>\n<strong><em><u>1.Vereinsmeister: Josef Waschinger<\/u><\/em><\/strong><br \/>\nUnd 1961, beim ersten Schie\u00dfen um die W\u00fcrde eines Sch\u00fctzenk\u00f6nigs, hie\u00df es dann wieder: <strong><em><u>Sch\u00fctzenk\u00f6nig: Josef Waschinger<\/u><\/em><\/strong><br \/>\nGleichzeitig wurde auch schon eifrig am ersten eigenen Schie\u00dfstand gearbeitet: Im Keller des Cafe Thomas, in dem laut Chronik nur F\u00e4sser und Ger\u00fcmpel lagerte, entstand in Eigenregie ein guter Luftgewehrstand mit insgesamt 4 St\u00e4nden, der dann sp\u00e4ter auf 8 St\u00e4nde ausgebaut wurde.<br \/>\nDie ersten Luftgewehre mit denen man trainierte und auch schon erste Wettk\u00e4mpfe austrug, waren geliehen. Eigene konnte man sich noch nicht leisten. Das kam erst einige Zeit sp\u00e4ter. Und das war die Basis f\u00fcr einen unaufhaltbaren Aufstieg des Vereins: In sportlicher Hinsicht eilte man von Erfolg zu Erfolg, nur ganz selten erlebte man eine Niederlage.<br \/>\nUnd die Zahl der Mitglieder wuchs ebenfalls beachtlich: 5 Jahre nach der Gr\u00fcndung z\u00e4hlte der Verein bereits 60 Mitglieder. Ebenfalls in diesem Jahr wurde erstmals eine Jugendgruppe gegr\u00fcndet.<br \/>\nErmutigt durch gro\u00dfe Erfolge auf allen Ebenen des Schie\u00dfsports und durch eine st\u00e4ndig steigende Mitgliederzahl, begann man 1966 mit der Planung und den Vorbereitungen f\u00fcr den Bau eines eigenen Schie\u00dfstandes. Damals ahnte niemand, da\u00df bis zur Fertigstellung 11 Jahre ins Land gehen sollten.<br \/>\n1966 begann auch die Erfolgsserie eines Vereinsmitgliedes: Norbert Link wurde Deutscher Juniorenmeister der Sch\u00fctzen und im Jahr darauf wurde er in die Sch\u00fctzennationalmannschaft berufen. Neben weiteren sportlichen Erfolgen war er dann auch 12 Jahre, von 1982 bis 1994, unser Vorsitzender.<br \/>\nMachen wir nun einen Sprung in die Mitte der 70er Jahre: Mit den sportlichen Erfolgen ging es munter weiter. Nur die Fortschritte beim Schie\u00dfstandbau lie\u00dfen zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. Aber am 24. Juni 1977 war es dann endlich soweit: Im Rahmen einer akademischen Feier wurde das Sch\u00fctzenhaus eingeweiht. Mit einer Leistung von 15.000 Std. wurde die gesamte Schie\u00dfsportanlage von 85 am Bau beteiligten Mitgliedern, im wahrsten Sinne des Wortes, mit den eigenen H\u00e4nden erbaut. Damit wurden auch gleichzeitig rund 200.000,&#8211; DM, oder nach heutigem Wert ca. 100.000,&#8211; \u20ac, an Material verbaut.<br \/>\nAber auch hier gibt es ein Mitglied, dessen Name unbedingt lobend genannt werden sollte, denn rund 2.400 Stunden und damit fast ein sechstel aller Stunden, sind allein seinem pers\u00f6nlichen Konto gutzuschreiben. Es ist dies unser leider schon verstorbenes Ehrenmitglied <strong><em>Siegfried Olbrich<\/em><\/strong><br \/>\nAber sein Name sollte nicht allein genannt werden. Ohne die Unterst\u00fctzung und Einwilligung seiner Frau Erika und der \u00fcbrigen Familie w\u00e4re es sicher nicht m\u00f6glich gewesen, diese enorme Leistung zu erbringen. Damit geb\u00fchrt auch unserem Mitglied Erika die volle Anerkennung f\u00fcr diese Leistung, die sie ja letztendlich mitgetragen hat.<br \/>\nZwei Jahre sp\u00e4ter, also 1979, sozusagen im Jahre \u201e20\u201c des Vereins, gab es ein weiteres nennenswertes Ereignis. Erstmals im Reigen des j\u00e4hrlichen K\u00f6nigsschie\u00dfens errang eine \u201eK\u00f6nigin\u201c diese W\u00fcrde:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <strong><em>Erika Olbrich<\/em><\/strong><br \/>\nIn diesen 20 Jahren war die Zahl der Vereinsmitglieder bereits auf 100 angestiegen. Die Schie\u00dfanlage wurde zum Gauleistungszentrum ernannt. Sportlich wurde ebenfalls ein neuer H\u00f6hepunkt erreicht: fast 50 % der Mitglieder beteiligten sich aktiv am schie\u00dfsportlichen Geschehen.<br \/>\nInsbesondere die 20-k\u00f6pfige Jugendgruppe dominierte das Wettkampfgeschehen von der Kreis-, Gau- bis zur Landesmeisterschaft: In fast allen Disziplinen waren die ersten drei und auch weitere Pl\u00e4tze fast immer fest in der Hand der Rodenbacher Sch\u00fctzenjugend.<br \/>\nDas n\u00e4chste gro\u00dfe Ereignis in der Vereinsgeschichte bildete dann das Jahr 1984 mit dem ersten Vereins-jubil\u00e4um: <strong><em><u>25 Jahre Sch\u00fctzenverein e.V.<\/u><\/em><u> <em>\u201e Hubertus Niederrodenbach<\/em><\/u><\/strong><em><u>\u201c<\/u><\/em><br \/>\nMit einer Reihe von Schie\u00dfsport-Veranstaltungen wurde dieses Jubil\u00e4um, sozusagen unter Beteiligung von \u201eJedermann\u201c, ordentlich gefeiert.<br \/>\nEine weitere und f\u00fcr den Verein gravierende \u00c4nderung ergab sich ebenfalls 1984: zum 1. September wurde die Vereinsgastst\u00e4tte verpachtet und die Mitglieder vom ungeliebten Wirtschaftsdienst befreit. P\u00e4chterin war damals die Wirtin Waltraud Klemp, die dem Verein bis zum Juli 2007, also lange 23 Jahre, die Treue gehalten hat. F\u00fcr ca.1 Jahr hatten wir dann unseren P\u00e4chter Gerhard Kaliske und seit Januar 2009 unseren jetzigen P\u00e4chter Olaf M\u00fcller.<br \/>\n1987 haben wir erstmals einen \u201eBunten Nachmittag\u201c veranstaltet. Ziel war es, einmal die ganze Familie in das Vereinsgeschehen einzubinden. Mit Spielen wie Sackh\u00fcpfen, Hufeisen werfen oder Flaschenrollen wurde das Geschehen zu einem vollen Erfolg. Nach 28 Jahren, vielen Spielvarianten oder auch mal einem Tagesausflug, erfreut sich dieser Tag immer noch gro\u00dfer Beliebtheit.<br \/>\nEin weiteres Erfolgserlebnis hatten wir dann im Jahr 2009 mit dem zweiten Vereinsjubil\u00e4um: <strong><em><u>50 Jahre Sch\u00fctzenverein e.V.<\/u><\/em><\/strong><strong><u> <em>\u201eHubertus Niederrodenbach\u201c<\/em><\/u><\/strong><u><br \/>\n<\/u><br \/>\nAuch dieses Mal gab es wieder eine Reihe von Jubil\u00e4umsveranstaltungen, wie zum Beispiel die Jubil\u00e4umsfeier mit fast 100 Teilnehmern, das Schie\u00dfen f\u00fcr \u201eJedermann\u201c, bei dem munitionslos per Infrarotstrahl geschossen und die Treffer auf einem Bildschirm angezeigt wurden.<br \/>\nWenn man nun einen Sprung in die Neuzeit des Vereins macht, d.h. in die heutige Zeit vorspringt, dann nicht, weil es \u00fcber die Zwischenzeit nichts zu berichten gibt. Aber \u00fcber die Ergebnisse unserer j\u00e4hrlichen Schie\u00dfsport-Wettk\u00e4mpfe zu berichten w\u00e4re f\u00fcr hier und heute einfach uninteressant. Den einen sind die Werte bekannt und den anderen sagen sie nichts.<br \/>\nAbschlie\u00dfend sei aber noch folgendes gesagt:<br \/>\nWir, die Hubertus-Sch\u00fctzen, sind stolz auf unsere vielfachen sportlichen Erfolge.<br \/>\nWir haben eine vorzeigbare Schie\u00dfsportanlage, die in den letzten Jahren durch umfangreiche Bau- und Renovierungsma\u00dfnahmen den Zielen des Umwelt- und L\u00e4rmschutzes angepa\u00dft wurde. Mit zw\u00f6lf 10-Meter-St\u00e4nden, zehn 25-Meter-St\u00e4nden und zw\u00f6lf 50-Meter-St\u00e4nden ist es ist nicht nur eine sch\u00f6ne, sondern auch eine der gr\u00f6\u00dften und modernsten vereinseigenen Schie\u00dfsportanlagen im S\u00fcdhessischen Raum. Auch darauf sind wir stolz.<br \/>\nStolz sind wir aber auch auf die Kontinuit\u00e4t und Ausgeglichenheit mit der alle erforderlichen Entscheidungen und Ma\u00dfnahmen sowohl innerhalb des Vorstandes wie auch des Vereins abgewickelt werden.<br \/>\nEin Zeichen daf\u00fcr ist auch die im Verh\u00e4ltnis recht geringe Zahl von nur 10 Vorsitzenden in \u00fcber 56 Jahren.<br \/>\nDas alles hat vor \u00fcber 56 Jahren seinen Anfang genommen.<br \/>\nDamals waren es knapp 20 die diesen Anfang wagten, heute sind wir aktuell \u00fcber 120.<br \/>\nAuch eine Tatsache auf die wir stolz sind, zeigt sie doch, das unser Vereinsleben intakt ist.<br \/>\nAbschlie\u00dfend noch eine Anmerkung:<br \/>\nDas hier geschriebene ist nur ein kleiner Auszug aus einer alle 56 Vereins-Jahre umfassenden Chronik. Das Original umfasst zur Zeit \u00fcber 3100 Seiten.<\/p>\n<p>Ralf Leyens, Chronist-Schriftf\u00fchrer-Presswart<br \/>\nRodenbach, 01. Oktober 2015<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Chronik des Sch\u00fctzenvereins \u201eHubertus Niederrodenbach\u201c e.V. Die Chronik eines Vereins ist einerseits ein Zahlenwerk mit Daten und Fakten aber andererseits stehen auch Menschen und Gesichter hinter diesem Werk. 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