Königsschießen 2018

Michael Reiber ist alter und neuer Schützenkönig

Statt Kugel und Schwarzpulver nun Patrone

Wenn etwas schon immer so war, so heißt das nicht, dass es sich nicht ändern kann.

Seit eh und je wurde das Königsschießen mit einem Vorderladergewehr, also mit Kugel und Pulver, auf dem 50–Meter Schießstand durchgeführt. Das bedeutet, dass im Wechsel zwei Schwarzpulverschützen Gewehre in der üblichen Reihenfolge laden und mit dem historischen Procedere an den Schützen übergeben. Der Schütze hatte dann in der Folge das Zündhütchen auf den gespannten Stecher zu stecken und mit dem Finger den Stecher zu tasten und dann zum Schuss zu kommen. Leider standen für das diesjährige Königsschießen keine Schwarzpulverschützen zur Verfügung um dieses Laden vorzunehmen. Also wurde nach einer Lösung gesucht und auch gefunden.

Folglich wurde das Königsschießen mit einem Kleinkalibergewehr ausgetragen und somit war der Wechsel zur Patrone vollzogen. Das war erstmals so und vereinsgeschichtlich betrachtet von historischer Bedeutung. Geschossen wurde aber nach wie vor aufgelegt auf dem 50– Meter Stand.

Wer freihändig schießen wollte, konnte das tun.

Nach den Regeln des Königsschießens beginnt der amtierende Schützenkönig in diesem Jahr ist das aus dem Vorjahr Michael Reiber. Erfolge wurden beim Königsschießen noch nie sogleich geschossen. So brauchte es dieses Mal 89 Schuss bis es damit Michael Reiber gelang die Krone abzuschießen und er war damit der Schützenkönig 2018. Da er auch Schützenkönig 2017 war blieb die Königskette in seinem Besitz.

2018_04_König_Ritter

Erster Ritter wurde Jörg Gläser mit dem 113. Schuss und Norbert Weckmann wurde zweiter Ritter mit dem 133. Schuss. Der König und seine Ritter freuten sich und gaben Speis und Trank.

Königsessen