Königsschießen

  1. Adler instand setzen (Krone, Zepter und Reichsapfel erneuern, Schäden am bestehenden Adler ausbessern),
  2. Bestand von Schwarzpulver, Rundkugeln und Patches prüfen und gegebenenfalls besorgen,
  3. Schwarzpulver abwiegen und in Röhrchen füllen,
  4. Patches vorbereiten (anfeuchten),
  5. Vorderlader Gewehre auf Funktionsfähigkeit prüfen,
  6. Wer übernimmt Laden der Gewehre beim KS?,
  7. Wer übernimmt die Protokollierung und das Kassieren der Startgelder?,
  8. Pokale für König und Ritter besorgen,
  9. Abzeichen für König und Ritter,
  10. Wer stiftet die Königsscheibe? Ansprechen und dafür sorgen, dass sie auch da ist.
  11. Mit dem Wirt das gemeinsame Essen absprechen.
  12. Wenn Preise ausgeschossen werden, welche Preise?

    Ablauf des Königsschießens

Geschossen wird aufgelegt mit einem Vorderladergewehr. Wer will, kann auch Freihand schießen.

Zunächst werden die 10 Preise ausgeschossen. Grundvoraussetzung hierfür ist eine Mindestteilnehmeranzahl von 20. Der amtierende König beginnt, die weiteren dann in der Reihenfolge der Anmeldungen. Geschossen wird auf auf Schießscheiben auf 50 Meter Entfernung.

Jeder Schütze hat 3 Schüsse. Der Beste davon ist der Wertungsschuss. Zur Anwendung kommt die Teilerwertung. Maßgebend ist die Schußlochmitte. Die höchste Ringzahl erhält den 1. Preis.

Anschließend beginnt das Königsschießen.  Auch hier beginnt der amtierende König und dann weiter in der Reihenfolge der Anmeldungen. Geschossen wird auf die Krone, den Apfel und das Zepter. Die Reihenfolge der abzuschießenden Teile bleibt dem Schützen freigestellt. Abgeschossen ist ein Teil, wenn es herunterfällt, es darf nicht mehr mit dem Adler verbunden sein. Wer die Krone abschießt ist König, wer das Zepter abschießt ist 1. Ritter und wer den Apfel abschießt ist 2.Ritter.

Nach dem Königsschießen wird die Ehrenscheibe ausgeschossen, welche der König von vor zwei Jahren gestiftet hat. Geschossen wird nach folgenden Regeln: Es wird so lange geschossen, bis 5 Schützen feststehen. 1. Runde: Jeder Schütze macht 3 Schuss auf eine Scheibe. Alle die eine 10, eine 9 oder eine 8 geschossen haben, kommen eine Runden weiter, der Rest scheidet aus. Sollten keine fünf Schützen o.a. Ringe erreichen, dann wird die 7 noch hinzugenommen. 2. Runde: Die Schützen, die eine 10, eine 9 oder 8 geschossen haben, machen 2 Schuss auf eine Scheibe. Alle die eine 10 oder 9 geschossen haben kommen eine Runde weiter, der Rest scheidet aus. Sollten keine fünf Schützen o.a. Ringe erreichen, dann wird die 8 (7) noch hinzugenommen. 3. Runde: Die Schützen die eine 10 oder 9 geschossen haben, machen 1. Schuss auf eine Scheibe. Haben mehr als 5 Schützen die Zehn getroffen, so werden die fünf besten Zehner gewertet. Wenn keine fünf Zehner geschossen werden, dann werden die fünf besten Schüsse gewertet. Diese Schützen beschießen die gestiftete Holzscheibe auf dem 25 m Schießstand mit jeweils einem Schuss. Der Schütze, der seinen Schuss am nächsten an der vorher aufgebrachten Markierung platziert, erhält die Ehrenscheibe. Diese muss 2 Jahre auf dem Schießstand verbleiben.